Der Energieausweis wird digital
Für Immobilienmakler wird daraus mehr als eine Pflichtunterlage. Mit der Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie EPBD werden Gebäudedaten strukturiert und maschinenlesbar — Energieeffizienz, Emissionen, Modernisierungsstand und der weitere Weg des Gebäudes gewinnen bei Verkauf, Vermietung und Finanzierung an Bedeutung.
Vom Energieausweis zum digitalen Gebäude
Der Energieausweis ist nicht mehr nur das Dokument, das rechtzeitig zur Besichtigung vorliegen muss. Er wird Teil eines digitalen Gebäudedatensatzes, der Käufer, Eigentümer, Energieberater und zunehmend auch finanzierende Banken miteinander verbindet. Genau hier setzt der digitale Gebäudepass an: Er verbindet Energieausweis, Gebäudedaten, Modernisierungshistorie, Flächen, Anlagentechnik, Nachweise und Renovierungsplanung zu einer dauerhaft fortschreibbaren Gebäudeakte.
Heute
Energieausweis, Grundrisse, Wohnflächenberechnung, Rechnungen, Modernisierungsangaben, technische Unterlagen und die Angaben des Eigentümers liegen häufig getrennt voneinander vor — und werden bei jedem Verkauf neu zusammengesucht.
Künftig
Gebäude → strukturierte Gebäudedaten → digitaler Energieausweis → Gebäudepass → Exposé → Käufer → Bank. Die Informationen begleiten das Gebäude, statt bei jedem Verkauf neu erhoben zu werden.
Was die EPBD für die Vermarktung verändert
Die europäische Gebäuderichtlinie EPBD 2024/1275 entwickelt den Energieausweis weiter und stärkt die digitale Verfügbarkeit von Gebäudedaten. Der Ausweis soll digital und maschinenlesbar verfügbar sein; die Richtlinie sieht außerdem nationale Energieausweisdatenbanken, Renovierungspässe und digitale Gebäudelogbücher vor. Damit entsteht schrittweise eine neue Informationsstruktur rund um Immobilien.
Für Makler ist dabei eine Frage entscheidend: Sind die Angaben zum Gebäude nur vorhanden — oder sind sie auch nachvollziehbar, aktuell und übergabefähig?
Ein Hinweis zur Einordnung: Die deutsche Umsetzung der Artikel zu Renovierungspass und Ausweisdatenbank steht noch aus. Wer heute schon strukturiert arbeitet, hat die Daten beisammen, wenn sie verlangt werden.
Aus einer Pflicht wird ein Vermarktungsinstrument
Ein Käufer möchte heute nicht nur wissen, was das Haus kostet. Er fragt zunehmend nach dem Zustand — und je besser diese Fragen bereits im Verkaufsprozess beantwortet werden, desto transparenter wird die Immobilie.
Zustand
Wie ist der energetische Zustand, und welche Energieklasse besitzt das Gebäude?
Historie
Welche Modernisierungen wurden bereits durchgeführt, und wie alt ist die Heizungsanlage?
Ausblick
Welche Maßnahmen stehen noch an — und in welcher Reihenfolge?
Unterlagen
Welche Dokumente sind vorhanden, sind Wohnfläche und Gebäudedaten nachvollziehbar, und was benötigt die Bank?
Der Makler wird damit nicht zum Energieberater. Er bekommt verlässliche Gebäudedaten an die Hand.
Alle Gebäudedaten an einer Stelle — übergabefähig
Der digitale Gebäudepass führt die Informationen des Gebäudes zusammen. Für den Makler entsteht daraus eine freigegebene Verkaufssicht mit genau den Angaben, die für Vermarktung und Exposé benötigt werden: Energieausweis, Energieklasse, Wohn- und Nutzflächen, Heizsystem, Modernisierungen, Sanierungshistorie, Grundrisse, Gebäudedokumente und Renovierungspass.
Der Eigentümer entscheidet, welche Informationen freigegeben werden; der Makler erhält einen zeitlich begrenzten Zugang. Käufer und Bank arbeiten anschließend auf derselben dokumentierten Datengrundlage weiter.
Ein Gebäude. Ein Datensatz. Vom Eigentümer bis zur Finanzierung.
Maschinenlesbar
EPBD-konforme Gebäudedaten — direkt weitergebbar an Käufer und Bank, ohne Medienbruch.
Zentrale Datenhaltung
Ausweis, Technik, Modernisierungen, Fotos und Rechnungen an einer Stelle — jederzeit abrufbar.
Fürs Exposé & den Verkauf
Vollständige Unterlagen ohne Nachfassen — mehr Vertrauen bei Käufer und Bank, schnellerer Abschluss.
Verifikations- & Quellenlogik
Jede Angabe mit Herkunft und Datum — signiert und prüfbar, nicht unbemerkt veränderbar.
Aus verstreuten Ordnern wird ein vorzeigbarer Datensatz — ein starkes Argument schon am Eigentümertermin und im Exposé.
Vom Zugangscode bis zum Exposé — vier Schritte, kein Konto
Der Gebäudepass gehört dem Eigentümer. Er gibt ihn nicht als Kopie weiter, sondern öffnet Ihnen eine Lesestufe: befristet, zweckgebunden, protokolliert und jederzeit widerrufbar. Für Sie heißt das: ein Link im Browser, kein Login, keine Software.
Der Eigentümer lässt Ihren Zugang ausstellen
Der Zugriffscode für die Rolle Immobilienmakler wird auf Wunsch des Eigentümers vom Energieberater ausgestellt — mit Zweck „Verkauf oder Kaufprüfung“ und einer Gültigkeit von 30 Tagen (verlängerbar). Der Eigentümer sieht den Zugang unter „Wer Zugang hat“ und kann ihn jederzeit beenden.
Code MKL-… · Lesestufe 2Sie öffnen den Pass mit dem Link
Der Link enthält Gebäude-ID und Code: /pass/DG-2026-…/?code=MKL-XXXXXX. Keine PIN, kein Konto, kein Download-Portal. Der Pass identifiziert das Gebäude, nicht den Eigentümer — personenbezogene Daten sind nicht Teil des veröffentlichten Passes.
im Browser, sofortSie sehen, was ins Exposé gehört
Energieausweisdaten mit Klasse, Flächen und Wohnflächenberechnung, freigegebene Fotos und Grundrisse, die Modernisierungsübersicht, die Dokumenten-Checkliste, den Bautenstandsindex und den Renovierungspass. Export als PDF oder XML ist für die Maklerrolle erlaubt — außer der Eigentümer stellt den Zugang als Nur-Ansicht aus.
Exposé-fertigJeder Abruf steht im Protokoll
Zeitpunkt, Rolle, Aktion und Status werden je Gebäude protokolliert; der Code erscheint dort maskiert, die IP-Adresse nur als gekürzter Hash. Der Eigentümer sieht je Freigabe Zweck, Gültigkeit und Zahl der Zugriffe. Fällt Ihnen ein Fehler auf, können Sie ihn melden — wirksam wird die Korrektur erst nach Freigabe.
nachvollziehbarDas sehen Sie mit dem Maklerzugang (Stufe 2)
- Foto, Gebäudetyp, Baujahr, Energieklasse, Verifikationsstatus öffentliche Stufe
- Flächen, Energiekennwerte (End-, Primärenergie, CO₂), bekannte Risiken, ESG-Kurzbilanz ab Interessent
- Sanierungshistorie aus der Gebäudechronik und geplante Maßnahmen (Renovierungspass) ab Interessent, ohne Kosten und Förderung
- Passkarte für Exposé und Vermarktung, Grundrisse und Öffnungen, Bauart des Tragwerks, Grundstücksfläche ab Makler
- Wert-Bandbreite aus der Gebäudewert-Kachel der Verkehrswert als Zahl liegt eine Stufe höher
Das sehen Sie nicht — und warum das gut für Sie ist
- Verkehrswert, Sanierungskosten, Monatsrate, Förderung, Bodenrichtwert Stufe 3 — Bank und Finanzierung
- Wartungsfristen, Prüfpflichten, Verträge, Rechnungen, Mängel, Dokumentenablage Stufe 4 — Hausverwaltung
- Bauteilschichten, U-Werte, Geometrie, Berechnungsdateien Stufe 5 — Energieberater und Fachplaner
- Versicherungen, Eigentümerdaten, Freigabeverwaltung Stufe 6 — nur der Eigentümer
Sie tragen keine Zahlen mit sich, die Sie am Verhandlungstisch nicht kennen dürften. Der Eigentümer gibt frei, ohne seine Finanzen offenzulegen — deshalb gibt er überhaupt frei. Und Ihr Exposé steht auf Werten, die signiert sind, nicht auf einer Kopie aus dem Ordner.
Ein falscher, abgelaufener oder widerrufener Code öffnet nichts und zählt als Fehlversuch; nach drei Fehlversuchen sperrt der Pass gestaffelt von einer Minute bis zu einer Stunde. Das Bankprofil mit Kosten und Investitionsbedarf bleibt der Maklerrolle verschlossen — auch dieser Versuch würde protokolliert.
Die Akte des Hauses — und der Weg, den es noch vor sich hat
Ein Energieausweis ist eine Momentaufnahme mit zehn Jahren Laufzeit. Der Gebäudepass ist die fortgeschriebene Akte je Gebäude: Er enthält den Ausweis als Datensatz, dazu Bauteile, Anlagen, Flächen, Chronik, Nachweise und den Fahrplan bis zum Nullemissionsgebäude — mit Herkunft und Datum an jedem Wert.
Was der Gebäudepass ist
Eine Akte je Gebäude mit eigener Gebäude-ID, die beim Verkauf am Haus bleibt. Er entsteht aus dem Gebäudeprofil (Geometrie, Bauteile, Anlagen), den Berechnungen nach DIN V 18599 (Energiebilanz, Heizlast, Wärmeschutznachweis) und den hinterlegten Dokumenten — jedes mit SHA-256-Fingerabdruck. Beim Veröffentlichen entsteht eine Fassung, die nur Gebäudedaten trägt, keine Personendaten.
PIN und Passkarte
Der Eigentümer öffnet seinen Pass mit einer 4-stelligen PIN. Die Passkarte trägt einen 16-stelligen Kartencode im Format GP JJJJ NNNN NNNN XXXX — als Aufdruck, Barcode oder NFC-Chip. Der Code führt nur zum Pass; im QR-Code oder Chip stehen keine Gebäudedaten. Danach folgt die PIN-Abfrage. Nach drei Fehlversuchen sperrt der Pass gestaffelt.
Fassungen, Signatur, Hashkette
Jede Veröffentlichung ist eine nummerierte Fassung (1.0, 1.1, …). Der Datensatz jeder Fassung wird kanonisiert (RFC 8785), mit Ed25519 signiert und in eine fortlaufende Hashkette eingehängt, in der jeder Eintrag den Hash seines Vorgängers trägt. Täglich wird die Kette mit einem qualifizierten Zeitstempel (RFC 3161, DFN-Zeitstempeldienst) verankert. Die öffentliche Prüfseite zeigt, ob eine Fassung unverändert ist und welche Felder sich seither geändert haben — nie die Werte selbst.
Die Leseleiter: sieben Stufen, jede Freigabe mit Zweck
Die Stufen bauen aufeinander auf — wer Stufe 3 hat, sieht auch alles aus 0 bis 2. Jede Freigabe trägt einen Zweck aus einer festen Liste (Verkauf oder Kaufprüfung, Vermietung, Finanzierung, Förderantrag, Bewirtschaftung, Planung, behördliche Prüfung …); der Zweck steht im Protokoll und in der Freigabeübersicht des Eigentümers.
| Stufe · Rolle | Vorgabe-Gültigkeit | Was hinzukommt |
|---|---|---|
| 0Öffentlich | — | Foto, Gebäudetyp, Baujahr, Energieklasse, Verifikationsstatus, Bautenstandsindex |
| 1Interessent / Käufer | 14 Tage | Flächen, Energiekennwerte, Sanierungshistorie, bekannte Risiken, Wert-Bandbreite, geplante Maßnahmen |
| 2Immobilienmakler | 30 Tage | Exposé-Daten, Energieausweisdaten, freigegebene Fotos und Grundrisse, Wohnflächenberechnung, Modernisierungsübersicht, Dokumenten-Checkliste, PasskarteZweck-Vorschlag: Verkauf oder Kaufprüfung · Export erlaubt · Hinweise melden erlaubt |
| 3Bank / Finanzierung | 90 Tage | Verkehrswert, Herstellungs- und Modernisierungskosten, Sanierungsbedarf, Förderung, technische Risiken, Restnutzungsdauer, Datenherkunft und Signaturen |
| 4Hausverwaltung | 180 Tage | Wartungsfristen, Prüfpflichten, Verträge, Rechnungen, Schäden und Mängel, Zähler, Anlagen, Dienstleister, Aufgabenschreibt Wartung, Dokumente, Verbrauch, Mängel, Chronik |
| 5Energieberater / Fachplaner | unbegrenzt | Bauteilschichten, U-Werte, Geometrie, Hüllflächen, Energiebilanzen, Wärmebrücken, Anlagenparameter, Heizlast, Kühllast, Ökobilanz, Berechnungsdateien |
| 6Eigentümer | PIN | Vollzugriff einschließlich Versicherungen, Dokumentenablage und Freigabeverwaltung |
Neben der Leiter gibt es Rollen mit eigenem Ausschnitt statt Stufe: Mieter (Art. 16 EPBD, technische Daten ohne Wert-, Kosten- und Förderangaben), Architekt und TGA-Planer (lesen wie der Energieberater, schreiben nur ihr Gewerk) sowie die vorbereitete Behördenrolle nach Anhang VI EPBD.
Bautenstandsindex — eine Zahl, sieben Säulen
Der Bautenstandsindex (Building Trust Index) bewertet ein Gebäude von 0 bis 100 nach einem offengelegten Regelwerk aus sieben gewichteten Säulen: Dokumentationsqualität (20 %), technischer Zustand (20 %), Energiequalität (15 %), Datenqualität (15 %), Wartungszustand (10 %), Sanierungsreife (10 %) und Zukunftsfähigkeit (10 %). Daraus entstehen drei Teilkennzahlen — Trust (Datenqualität und Dokumentation), Health (Technik, Energie, Wartung) und Future (Zukunftsfähigkeit, Sanierungsreife) — sowie ein Risikowert für Banken. Der Index ist zweistufig: Er zeigt den Status und das Potenzial, also welche Maßnahme den Wert um wie viele Punkte hebt. Er ist öffentlich sichtbar — ab Stufe 0.
Warum das im Verkauf zählt
Ein Käufer, der die Chronik liest, statt Ordner zu blättern, stellt weniger Nachfragen — und seine Bank auch. Ein Verkäufer, dessen Angaben signiert und datiert sind, verhandelt aus einer anderen Position als einer mit „meines Wissens“. Die Frage nach dem Zustand der Anlagentechnik und dem künftigen Aufwand beantwortet der Renovierungspass: Maßnahmen, Zieljahre, Kennwerte je Schritt und die Kosten mit ihrer Herkunft.
Der Renovierungspass: vom Ist-Zustand zum Nullemissionsgebäude
Nach Artikel 12 und Anhang VIII der EPBD ist der Renovierungspass ein Fahrplan in Etappen. Je Schritt stehen die Maßnahmen, das Zieljahr, die Kosten mit ihrer Herkunft, das passende Förderprogramm (als Programm und Stand, nicht als Zahl) und die Kennwerte danach: Endenergie, Primärenergie, CO₂ und die Klasse. Alle Zustände werden mit demselben Rechenweg gerechnet wie der Ausweis. Ein Beispiel aus der Praxis — Einfamilienhaus, Baujahr 1971, Ölheizung:
Gesamt: −92 % Endenergie in zwei gerechneten Schritten
Für den Verkauf ist das der Unterschied zwischen „Klasse H“ und „Klasse H, in zwei Schritten auf A+, hier ist der Weg“. Der dritte Schritt zählt nicht in die Gesamtwirkung: Der Pass weist ihn als Lücke aus, statt einen Wert zu schätzen — und sagt, welche Angabe fehlt. Das ist gewollt: Eine geschätzte Zahl im Fahrplan wäre am Verhandlungstisch mehr wert als sie ist, und beim ersten Nachrechnen weniger.
Warum die Reihenfolge zählt
Erst die Hülle, dann der Erzeuger, dann der Eigenstrom. Eine Wärmepumpe wird nach der Heizlast ausgelegt — und die sinkt mit der Dämmung. Wer sie vorher kauft, kauft sie zu groß, und sie läuft schlecht. Die Photovoltaik kommt zuletzt, weil ihr Nutzen an der Wärmepumpe hängt. Der Pass prüft die Zieljahre auf ihre Reihenfolge und warnt, wenn ein Schritt die Endenergie gegenüber dem vorherigen verschlechtert (Lock-in-Gefahr). Das Zieljahr des Kesseltauschs orientiert sich am Brennstoffrecht des GModG.
Kein Ersatz für den amtlichen iSFP. Ein förderfähiger individueller Sanierungsfahrplan entsteht ausschließlich in der BAFA-Druckapplikation. Der Renovierungspass folgt dem EPBD-Format, liefert die Erfassung dafür — und verweist auf das amtliche Dokument, sobald es vorliegt.
Pflichten beim Verkauf, die der Pass abdeckt. Der Energieausweis ist spätestens bei der Besichtigung vorzulegen und bei Vertragsschluss zu übergeben; in Immobilienanzeigen gehören die energetischen Kennwerte hinein (§ 87 GModG — heute unter anderem der Endenergiebedarf, ab 01.01.2027 der Jahres-Primärenergiebedarf). Verstöße bleiben bußgeldbewehrt. Der Pass führt Ausweisart, Ausstellungsdatum, Gültigkeit und Aussteller als Datensatz — Sie sehen auf einen Blick, ob der Ausweis noch gilt.
Professionalität in Echtzeit — Ihr Bauphysik-Backup
Sie behalten den Eigentümerkontakt — ich liefere die Fachdaten, die dort entscheiden. Erste fundierte Aussagen am selben Tag, vollständige Unterlagen in Tagen statt Wochen, ein qualifizierter Ansprechpartner statt Patchwork aus mehreren Online-Anbietern. Sie wirken am Tisch wie ein Maklerbüro mit eigenem Fachteam — ohne eines beschäftigen zu müssen.
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Statt Patchwork aus drei oder vier Online-Anbietern — eine qualifizierte Person an Ihrer Seite.
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Sie wissen vorher, was es kostet — keine Angebotsrunden, keine Nachforderungen.
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Dipl.-Ing. Bauphysik, eingetragener KfW-Experte — Ingenieur-Unterschrift unter jedem Bericht.
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Verbrauchs- oder Bedarfsausweis, GModG-konform und prüffähig, zum Festpreis und mit kurzer Bearbeitungszeit. Eine Hand, eine Unterschrift, eine Rechnung.
Wertermittlung nach ImmoWertV
Substantielle Argumentation gegen Online-Schätzwerte — Vergleichs-, Sach- oder Ertragswertverfahren, je nach Objekttyp und Auftrag.
Energieeffizienz bestimmt heute den Marktwert mit. Ein Bauphysiker im Rücken bringt zu Energieausweis und Wertermittlung die nötige Substanz — über das, was reine Vergleichswert-Datenbanken leisten können, hinaus.
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ohne WartezeitGenau das ist Ihr Vorsprung am Eigentümertisch — und der Grund, warum Eigentümer Sie als die professionellere Wahl wahrnehmen, lange bevor das erste Wertgutachten anderer Anbieter überhaupt vorliegt.
Was Sie davon haben
Vier konkrete Effekte, die sich in jedem Maklerbüro zeigen: mehr Mandate aus den geführten Eigentümergesprächen, weniger Bürozeit für Koordination und Nachfassen, weniger Risiko durch qualifizierte Unterlagen und Kosten, die Sie vorher kennen.
Mehr Mandate
Am Eigentümertermin überzeugen Sie mit Substanz statt mit Versprechen.
Weniger Bürozeit
Ein qualifizierter Ansprechpartner statt Patchwork-Dienstleister.
Weniger Risiko
Energieausweise und Wertermittlungen mit Ingenieur-Unterschrift.
Planbare Kosten
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Einfach, schnell, planbar — eine kostengünstige Lösung mit Bauphysik-Kompetenz dahinter, ohne dass Sie irgendein Werkzeug bedienen oder neue Prozesse einführen müssen.
Die Daten bleiben beim Eigentümer — geschützt und fälschungssicher
DSGVO
Die Gebäudedaten gehören dem Eigentümer — er allein entscheidet, wer den Pass sieht.
PIN-Zugriff
Einsicht nur mit persönlicher PIN — jederzeit widerrufbar.
Fälschungssicher
Digital signiert, jedes Dokument mit SHA-256-Fingerabdruck — Änderungen fallen sofort auf.
Energieausweise selbst ausstellen und abrechnen
Maklerbüros können in der Ausweis-Anwendung als eigener Mandant arbeiten: Objektdaten erfassen, Ausweis erzeugen, registrieren lassen, abrechnen. Die Ausstellungsberechtigung bleibt beim Ingenieurbüro — die Arbeit und die Marge bleiben bei Ihnen.
1 · Zugang beantragen
Firma, Ansprechpartner und Anschrift genügen. Die Anfrage geht an das Ingenieurbüro; nach der Freigabe erhalten Sie einen eigenen Mandantenzugang.
2 · Ausweis erstellen
Verbrauchs- oder Bedarfsausweis für Wohn- und Nichtwohngebäude. Ihre Objekte und Kunden bleiben Ihrem Mandanten zugeordnet und sind für andere Mandanten nicht sichtbar.
3 · Registrierung
Die Registrierung beim DIBt läuft über die Ausstellungsberechtigung des Ingenieurbüros (dena-Experten-ID 473095). Auf Wunsch kann ein Mandant mit eigener Berechtigung hinterlegt werden.
4 · Abrechnung
Je Ausweis entsteht automatisch eine Rechnung über das E-Rechnungs-System — zum vereinbarten Festpreis je Ausweis, wahlweise mit monatlicher Grundgebühr. Die Freigabe des fertigen Ausweises ist an den Zahlungseingang gekoppelt.
Was das kaufmännisch bedeutet
Sie kalkulieren gegenüber Ihrem Kunden frei. Ihnen entsteht der vereinbarte Preis je Ausweis; die Differenz ist Ihre Marge. Es gibt keine Mindestabnahme — ein Mandant ohne Ausweise verursacht keine Kosten, sofern keine Grundgebühr vereinbart wurde.
Rechtlich bleibt der Energieausweis ein Dokument des ausstellenden Sachverständigen. Sie erfassen und beauftragen, die fachliche Verantwortung und die Registrierung liegen beim Ingenieurbüro. Das ist keine Formalie: Für Vollständigkeit und Plausibilität der Angaben haftet der Aussteller.
Was Sie dafür brauchen
Für den Verbrauchsausweis die Abrechnungen aus 36 zusammenhängenden Monaten (Erfassungsmodus GEG) oder 24 monatliche Werte nach GModG; für den Bedarfsausweis Baujahr, Geometrie, Bauteilaufbau und Anlagentechnik. Welche Angaben fehlen, zeigt die Anwendung während der Erfassung an — sie ergänzt nichts von selbst.
Was Maklerinnen und Makler zum Gebäudepass fragen
Brauche ich ein Konto oder eine Software, um den Gebäudepass zu öffnen?
Nein. Sie erhalten einen Link mit Gebäude-ID und Rollen-Code (Präfix MKL-) und öffnen den Pass im Browser. Der Code gilt in der Vorgabe 30 Tage und kann verlängert oder vom Eigentümer jederzeit widerrufen werden.
Sieht der Eigentümer, dass ich den Pass geöffnet habe?
Ja. Jeder Abruf wird je Gebäude protokolliert — Zeitpunkt, Rolle, Aktion und Status. Der Eigentümer sieht je Freigabe den Zweck, die Gültigkeit und die Zahl der Zugriffe. Das ist kein Misstrauen, sondern der Grund, warum Eigentümer überhaupt freigeben.
Warum sehe ich keine Kosten, keine Förderung und keinen Verkehrswert?
Diese Angaben liegen auf Stufe 3 (Bank und Finanzierung). Die Maklerstufe zeigt, was ins Exposé gehört: Energieausweisdaten, Flächen, Grundrisse, Chronik, Renovierungspass und eine Wert-Bandbreite. Sie verhandeln damit ohne Zahlen, die Sie nicht kennen dürften — und der Eigentümer muss seine Finanzen nicht offenlegen, um Sie zu beauftragen.
Kann ich Daten aus dem Pass ins Exposé übernehmen?
Ja. Die Maklerrolle darf den Pass als PDF oder XML exportieren, es sei denn, der Zugang ist ausdrücklich als Nur-Ansicht ausgestellt. Die Passkarte ist für Exposé und Vermarktung gedacht und ab Stufe 2 sichtbar.
Was ist der Unterschied zwischen Energieausweis und Gebäudepass?
Der Energieausweis ist eine Momentaufnahme mit zehn Jahren Gültigkeit. Der Gebäudepass ist die fortgeschriebene Akte des Gebäudes — er enthält den Ausweis als Datensatz mit Ausweisart, Ausstellungsdatum, Gültigkeit und Aussteller, dazu Bauteile, Anlagen, Chronik, Nachweise und den Renovierungspass.
Ist der Renovierungspass ein iSFP?
Nein. Der Renovierungspass folgt dem EPBD-Format (Artikel 12, Anhang VIII): Etappen mit Maßnahmen, Zieljahr, Kosten, Förderprogramm und Kennwerten danach. Ein förderfähiger iSFP entsteht nur in der amtlichen BAFA-Druckapplikation; der Pass verweist auf das amtliche Dokument, sobald es vorliegt.
Wie prüfe ich, ob ein Gebäudepass echt und unverändert ist?
Jede Fassung ist signiert, in eine Hashkette eingehängt und täglich mit einem Zeitstempel verankert. Die öffentliche Prüfseite (QR-Code auf dem Siegel) sagt, ob die Fassung unverändert ist und welche Felder sich seither geändert haben — ohne die Werte selbst preiszugeben.
Was passiert mit dem Pass nach dem Verkauf?
Der Pass hängt an der Gebäude-ID, nicht an einer Person. Der bisherige Eigentümer beendet seine Freigaben, der neue erhält PIN und Passkarte. Personenbezogene Angaben sind ohnehin nicht Teil des veröffentlichten Passes; die Gebäudedaten, die Chronik und die Nachweise bleiben beim Haus.
Ich habe im Pass einen Fehler entdeckt — was kann ich tun?
Die Maklerrolle darf Hinweise melden, zum Beispiel eine abweichende Wohnfläche. Die Meldung landet in einer Warteschlange; wirksam wird sie erst, wenn der Eigentümer oder der Energieberater sie freigibt. Schreiben in den Datensatz kann die Maklerrolle nicht.
Wert-Ersteinschätzung zur freien Nutzung — am echten Objekt
Sie müssen sich nicht festlegen und nichts vorbereiten. Nennen Sie mir einfach ein Objekt — Sie bekommen am selben Tag eine erste fundierte Einordnung, die Sie direkt im Eigentümergespräch nutzen können. So sehen Sie an einem echten Fall, wie schnell und sauber das funktioniert.
- Wert-Ersteinschätzung am selben Tag
- Klärung: Verbrauchs- oder Bedarfsausweis
- Probe-Lauf am echten Fall — ohne Kosten
Vielen Dank
Ihre Anfrage ist eingegangen. Ich melde mich innerhalb eines Werktags persönlich bei Ihnen.