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Verbrauchshistorie — Monatswerte je Energieträger

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Häufige Fragen

Was ist die Verbrauchshistorie?
Eine dauerhafte Ablage der Monatsverbräuche je Energieträger im Gebäudepass. Sie ist die Grundlage für den Verbrauchsausweis, für Sanierungsanalysen und für die Wertentwicklung des Gebäudes über Jahre.
Warum 24 Monate mit Monatswerten?
Weil § 80 GMoDG für den Verbrauchsausweis von Wohngebäuden eine nach Energieträgern differenzierte, mindestens monatliche Erfassung über 24 Monate verlangt. Das bisherige Verfahren mit drei Abrechnungsperioden über 36 Monate lässt sich als Zielvorgabe weiterhin wählen.
Wie erfasse ich Monatswerte?
Einzeln über „Monat erfassen", als Raster über „Fehlende Monate anlegen", per CSV-Import oder durch Übernahme aus einem vorhandenen Verbrauchsausweis. Je Zeile stehen Monat, Energieträger, Zählernummer, Zählerstände oder Menge, Lieferant, Quelle und Leerstandstage.
Wie werden Kilowattstunden berechnet?
Automatisch aus Menge mal Heizwert oder aus der Differenz der Zählerstände. Ein direkt eingetragener kWh-Wert hat Vorrang, etwa wenn die Abrechnung ihn bereits nennt.
Welche CSV-Dateien werden erkannt?
Eine Kopfzeile mit Spaltennamen genügt: Monat, Energieträger und Menge mit Einheit, kWh oder zwei Zählerstände. Semikolon, Komma und Tabulator, deutsche und englische Zahlen sowie die Datumsformate 2026-05, 05/2026 und 01.05.2026 werden erkannt.
Was passiert bei mehreren Zählern je Energieträger?
Die Spalte Zählernummer trennt sie. Das ist nötig, damit Zählerdifferenzen je Zähler gebildet und die Monatswerte richtig summiert werden.
Wie werden Lücken und Ausreißer erkannt?
Fehlende Monate im Zielfenster werden als Lücken ausgewiesen, auffällige Monatswerte gegen den Median geprüft. Leerstandstage und Klimafaktor stehen je Zeile, damit die Bewertung nachvollziehbar bleibt.
Was zeigt der rollierende Jahresverbrauch?
Jeder Balken ist ein 12-Monats-Zeitraum, vom jüngsten erfassten Monat rückwärts gezählt. Unvollständige Zeiträume sind heller beschriftet, damit ein Trend nicht aus halben Jahren abgelesen wird.
Wozu gehört das in den Gebäudepass?
Weil Verbrauchsdaten den tatsächlichen Betrieb belegen: Sie zeigen den Erfolg einer Sanierung, stützen den Bedarfs-Verbrauchs-Abgleich und liefern den Fünf- und Zehnjahrestrend. Alle Werte bleiben dauerhaft im Pass erhalten.